Beethoven Salonmusik

Gelegenheitsarbeiten waren nicht gerade die Sache Ludwig van Beethovens; was ihn jedoch nicht davon abgehalten hat ab und an doch für bestimmte Anlässe zu komponieren.

Zu seinem Ärger war der Erfolg des ein oder anderen Werkes viel größer als es ihm lieb war, doch die Geringschätzung des Meisters selbst konnte das Publikum nicht davon abhalten auch seine verstoßenen Kinder innig zu lieben. Ähnlich ging es Beethoven mit den Bearbeitungen seiner Kompositionen: Zwar konnte er niemandem verbieten sie zu schreiben, jedoch verbat er sich mit deutlichen Worten die Arrangements unter seinem Namen zu verkaufen.


Arrangements und Gelegenheitsarbeiten waren im 18. Jahrhundert so selbstverständlich wie es für uns heute normal ist ein Radio oder einen CD Player einzuschalten. Ludwig van Beethoven sind im Schatten seiner großen Würfe zauberhafte Meisterwerke von ganz besonderem Charme gelungen. Sein Freund und Schüler Ferdinand Ries beweist, dass auch eine große Sinfonie durch ein gekonntes Arrangement auf Salongröße reduziert, nichts an Kraft und Tiefe verliert. Mit einem Augenzwinkern stellen wir uns mit „Beethoven Salonmusik“ auf die Seite des Publikums – um zugleich dem Meister zu Füssen zu liegen.


Besetzung: Flöte, 2Hörner, 2 Violinen, 2 Violen, Cello, Kontrabass
Variante: Klavier, Flöte, Hörner, 2 Violinen, 2 Violen, Cello, Kontrabass